Perfect World

Whoa!

Wie oft habt ihr das Gefühl am richtigen Platz zum richtigen Zeitpunkt zu sein?

Die Ferien hätten für mich wahrscheinlich nicht besser anfangen können, wirklich. Momentan schwebe ich ich immer noch in der Euphorie und den ganzen schönen Erinnerungen. Ich fühl mich erholt, fit, lebenslustig, alles auf einmal..tja, die Bewegung tut einem auf jeden Fall gut!

Fazit:

- Pfingstseminar hat meine Erwartungen mehr als übertroffen

- Die Leute waren super, unser Sifu ist echt toll -> eine bessere Atmosphäre könnte man sich kaum wünschen

- Valu (unser Trainer hier in Stuttgart) ist super als Mensch und als Trainer, auch wenn ich es zum 10.000 mal sag'. Sein Sohn Raphael ist soooooo putzig! (Wir hatten die Gelegenheit seine Familie und die von unserem Sifu kennenzulernen)

- Die Formen, die wir gelernt haben sind echt schön und es hat einen rieeeeeeeeesen Spaß gemacht, die zu lernen. Das einzig Blöde - blaue Flecken (Mariana et moi haben die Unterarme von 2 misshandelten Kindern) und man soll auf einen verrenkten Fuß net draufspringen (tut RICHITG weh). Ich geh' aber heut trotzdem ins Trainig.

- Abendessen mit der ganzen Gruppe beim Italiener oder beim Chinesen sind lustig, entspannt und bringen die Leute noch mehr zusammen. Sich dort unwohl zu fühlen war generell schier unmöglich.

- Man kann auf harten Matten manchmal besser als auf einer Luftmatratze schlafen, besonders wenn die letztere bei jeder Bewegung knirscht.

- Ich freu mich auf alle nächsten Seminare und hoff', dass ich Zeit/Geld/Möglichkeit hab' so oft wie möglich dabei zu sein.

Joah..ich werd' wahrscheinlich in den nächsten Tagen von meinen rosaroten Euphorie-und-Glückswolken runtersteigen, aber die Wirklichkeit erscheint mir weitaus weniger trist, als am Freitagmorgen. Bin ruhig, glücklich und zufrieden, ganz im Sinne des Chan-Buddhismus.

Schönen Ferienanfang noch!

1 Kommentar 13.5.08 14:43, kommentieren

TICK TICK BOOM!

Die Uhr tickt, die Zeit hetzt mich, wenn ich auch nicht recht weiß wohin und vor allem wozu. Naja, mein nächster Zwischenhalt heißt "Chemieklausur", die ichi m Moment eigentlich am liebsten vergesen würde..und dann geht's ab zum Kung-Fu Seminar..und  dann kommen die Ferien, die sowieso viel zu kurz und zu unproduktiv sein werden...und dann kommt noch irgendwas...

Kann man die Erde nicht kurz anhalten? Ich würde mal gerne aussteigen...den ganzen Druck einfach nicht mehr spüren...

Ich starre in die warme, behütende Dunkelheit vor meinem Fenster, aber anstelle der Entspannung wächst die To-Do-Liste in meinen Gedanken und es kommt eine Sehnsucht.. eine Sehnsucht nach Etwas, was ich nicht greifen kann.

TICK-TICK-TICK-BOOM! Chemieklausur! 

 

8.5.08 21:26, kommentieren

Crooked Lines

Kurze Bilanz der letzten Tage oder was mir sonst noch durch den Kopf geht:

- Das Wetter bessert sich im Großen und Ganzen, fang so langsam an, mich wie 'ne Katze auf der Fensterbank zu fühlen

- Bei mir zuhause herrrscht momentan ein riesengroßer kreativer *hüstel* Chaos - Notizen, Teetassen, halbgelesene Bücher, Schals, Prospekte, CDs bzw. DVD's, Kekskrümel + unaufgeräumte Kleidung

- Die Klausuren in letzter Zeit: etwas nervig, aber erträglich. Manchmal hab ich das Gefühl, als ob es mir an meinem Allerwertesten vorbeigehen würde - obwohl ich eig mehr als sonst lern'. Wenn ich in der Klausur sitz', hab ich den Gedanken, dass es nich über mein Leben und Tod entscheidet, immer in meinem Hinterkopf. Natürlich bemühe ich mich. Aber irgendwie doch gleichgültig. Und ich weiß nicht, ob's ich nun positiv, negativ oder gar nicht auffassen soll

- Pfingstseminar in Senden (bei Ulm) wird lustig, hoff' ich zumindest. Ansonsten kann ich immer noch mit paar Leuten aus Stuttgart über Mariana und ihre Passion bissle ablästern.

- Freu mich aber zunächst einmal auf unser verlängertes Weekend! YEAH!

- English courses I: Letztes Mal war recht witzig: Rollenspiel: Ein Treffen der High Society und ihr Small Talk. Die Rollenkarten: "You are a TV reporter, and have travelled all over the world working for CNN. You started writing a book, but haven't had time to finish it. You know many politicians very well and tomorrow you're going to Russia to report on the political crisis there." Lu war ein russischer weltbekannter Athlet, der etwas allergisch auf Reporter reagierte^^..hehe                                 Und - wir haben einen neuen Typen aus Kamerun (?), spricht Französisch,ist ganz witzig, seinen Namen haben wir bis zur letzten Stunde net mitbekommen : Dieudouné (sprich D -JO-DO NI) Es wär um Einiges leichter, wenn er "Pierre" oder so hieße...

 - English courses II: CPE - wir können zwar mal versuchen, ob wir's jetzt schaffen.. allerdings sollten wir uns dann auch irgendwie darauf vorbereiten -die Beispiele sind..etwas problematisch, aber dennoch zu schaffen

- War am Samstagabend aus mit Schischi und 2 Typen von ihrer Arbeit. Wir waren in der Theo-Heuss Meile, war eig ganz gut. Naja - mir macht's nix aus, solang ich tanzen kann und  es keine dummen Anmachen gibt. Die Typen waren in Ordnung, anständig, obwohl es für mich eher eine Ausnahme war, um Schirin Gesellschaft zu leisten. Bin dann etwa um 4 mitm Taxi nach Hause gefahren, bis 9 schön ausgeschlafen. Schischi fliegt übrigens am 30. nach London..aaaaAHHHH! Will au HIN!

- Mireille Matthieu Konzert: Volkommen in Ordnung, hör französisches Chanson sowieso seit meiner Kindheit, Ina's maman - et la mienne - waren beigeistert und es gibt jetzt gewisse Gedanken/Pläne, ein paar "foggy days in London town" zu verbringen

- Meine Liebesfront - absolute, ungestörte Ruhe. Wenn's noch 'ne Weile so bleibt, soll's mir recht sein. Ich bekomm' genug Endorphine beim Anschauen einiger glücklicher Pärchen^^

So, das reicht mal für's Erste.=)) Ich geh' jetze noch Mathe  machen..und dann ab in mein schönes Bettchen *schnarch*

4 Kommentare 28.4.08 23:43, kommentieren

Lovefool

Herzchen, Postkarten, Pralinen, Rosen, Engelchen und haufenweise rosa Verpackungszeug - it's Valentine's Day again!

Meine allerbesten Wünsche, an die bereits Vergebenen/ Verliebten, all die, die an diesem Tag eine rosa Brille an haben und auf Wolke sieben hoch über unseren Köpfen schweben. Freut euch, es soll euch wunderbar gehen, feiert die Liebe mit euren..ähm..Schatzis, zukünftigen Geliebten/ Ehemännern/ Lebensabschnittsgefährten..sucht's euch aus.^^ Ihr habt euch gefunden oder seid auf dem Weg, was kann es für euch momentan Schöneres geben? Wohnt ruhig für 'ne Weile in euren Luft- & Liebesschlössern, wär schön, wenn diese sich dann noch materialisieren. Verbringt einen romantischen Nachmittag, schickt Liebespostkarten, Candlelightdinner, romantische Spaziergänge, whatever!

Meine mentale Aufmunterung an die... denen es heute nicht so blendend geht. Weswegen auch: einem gebrochenen Herz, Einsamkeit, Traurigkeit, Von-all-dem-"Aaah-14. Februar!"-genervt-sein.. Macht euch nix aus dem Tag. Hofft auf die Zukunft (sie hat definitiv mehr Chancen als die Vergangenheit), macht euch über all die Pärchen (und den Tag an sich) lustig, veranstaltet einen Schokolade-bis-zum-Umfallen-fress-Tag, überlegt wieso ihr jetzt besser dran seid als davor, schenkt eure Liebe anderen Mitmenschen, lasst eure Aggressionen an einer selbstgebastelten Voodoo- Puppe aus, schickt alle zum Teufel, genießt eure Freiheit, findet einen sympatischen Zuhörer, um eure Liebeswunden zu heilen..irgenwas lässt sich finden.  

Mal etwas Grundsätzlicheres zu Valentinstag:

Brauchen wir ihn eigentlich?

Weiß ich auch nicht. (Habt ihr eine felsenfeste Überzeugung? Schön für euch.) Jein, würd' ich meinen. Ja - weil es Anlass für etwas Ausgefalleners ist, ein Grund sich zu besinnen und vielleicht mal überlegen, was denn an dem geliebten Menschen SO toll und unbeschreiblich schön ist, dass man zusammen ist. Seine Existenz? Seine Ausstrahlung, Humor, Flexibilität, die Fähigkeit euch dahin zu folgen, wo ansonsten kein anderer kann, die unerschöpfliche Liebe und Fürsorge, sein Verständinis? Für einige ist es ja DIE Gelegenheit, einmal im Jahr etwas ansonsten eher sehr Seltenes zu tun, einen Blumenstrauß zu schenken oder einfach mal einen stressfreien Tag zu haben. Einen schönen Tag. Und eine Liebeserklärung kann auch etwas romantischer (wenn auch klischeehaft & leicht (?) kitschig) genau an dem dafür geschaffenen Tag klingen. Sprich: Die Menschen brauchen manchmal einen Tritt in den Hintern, um auf die wirklich bewegenden Dinge im Leben zu achten. Und da ist die so geliebte wie verhasste Werbung -alas! - ein wirkungsvolles Mittel.  

Und da kommen wir auch zu den negativen Seiten des Tages. Zuerst - die Werbung. Sie erinnert und..nervt irgendwann mal. "Nein, ich will keinen 100-Rosenstrauß + 20 Kilo belgische Pralinen verschicken! Meine e-mail lautet auch nicht billgates@wasteyourmoney.com! Und nur weil es Valentinstag ist muss nicht jeder Spot in ein rosa-rotes flickerndes Etwas verwandelt werden. Genauso wenig jede Schreibwarenabteilung." Auf etwa solche Gedanken kommen wahrscheinlich mehrere Millionen von Menschen. Insbesondere ist es leicht deprimierend, wenn man die Beziehungen von ihrer eher tragischen Seite sieht und die Menge unter Einfluss von Sonnenschein, Pheromonen und Schokolade wie eine Horde Hippies nach einem Joint an einem vorbeizieht. Ouch! Jährlich kommt ein kurzzeitiger Wahnsinn, es gibt plötzlich nur noch Liebesfilme, überall wird die materielle Seite der Liebe (?) gefeiert und ein Teil der Menschheit ist auf diesen Tag fixiert, als ob man seine Zuneigung nicht regelmäßig äußern sollte. Es geht dann meistens darum "bekomm ich jetzt nun eine Postkarte oder nicht?" 

Jetzt war's relativ viel Geschwafel um den Valentinstag. Ob er jetzt nun die Menschen freut oder deprimiert, bleibt er immer noch als eine diplomatische Alternative zum Love Parade. Die Herzchen, Teddys & sonstiger Kram werden auch nach 20 Jahren verkauft und trotz einiger gelegentlicher "14. Februar-Depressionen"  werden wir uns insgeheim oder nicht über kleine Aufmerksamkeiten freuen. Ein Feiertag muss nicht immer einen Sinn haben, es ist nur ein Anreiz und so ist es wahrscheinlich auch mit Valentinstag. 

 Ich enthalte mich meiner eigenen Diskussion. Ich ignoriere ihn diesmal einfach. Es ist ein schöner 14. Februar in Stuttgart, Erde, Sonnensystem, Milchstraße, Universum, Existenz. Sonst nichts.

Happy Valentine's Day!

Love, Mary

 

 

14.2.08 00:00, kommentieren

Song for the sunshine...

Heut ist so'n entspannter Tag - ich glaub' so hab ich mich schon länger nicht gefühlt! Oder es liegt daran, dass ist heute die Gelegenheit hatte etwas länger zu schlafen und danach die aufgehende Sonne mit einer Tasse Tee anzuschauen..hach. Ich hab zwar versehentlich Englisch verpasst, aber angemeckert von der Frau N. wurde ich trotzdem. Bei meiner Entschuldigung hat sie zwar gemeint, dass ich "mit Gott gehn soll", aber wenn ich ihre Mimik und Gestik miteinbeziehe, dann sah es eher nach "scher dich zum Teufel!".. Tja..sie hat halt Probleme. Russisch- der Film trifft zwar nicht exakt das Thema, aber wen kümmert's solang alle zufrieden sind? Ich war's definitiv. Und noch 'ne interessante Disskussion (von der sich der Großteil der Klasse enthalten hat) über Theater im weiteren Sinne sowie Interpretationen von Klassikern.

Und nun sitz' ich zuhause, beschaftige mich mich mit meist unnützem Zeug, versuch -alas! -vergeblich was für English zusammenzukratzen (denn die amer. Politik liegt mir nicht dermaßen am Herzen) und hör "Belle & Sebastian" - meine persönliche Entdeckung dank Lu.

Ich warte auf das Ende dieses Halbjahres, um von Neuem anzufangen, um von Neuem zu scheitern. Mit meinem Zeugnis geht es in diesem Jahr bislang den Bach runter, aber wenn ich schon (gefühlsmäßig) untergeh', dann soll es zumindest mit wehenden Fahnen geschehen. Try harder, fail better! Na ja, meine Laune lässt sich deswegen noch längst nicht so leicht trüben, heute schien die Sonne, die Tage werden länger, ich werd aktiver und optimistischer . Außerdem hab ich immer noch euch alle. Und last but not least hab ich keinen richtigen Grund, unglücklich zu sein.. alles andere sind nur Wolken..große, kleine, bedrohliche oder flauschige, die letztendlich vorbeiziehn und dann gibt's nur den klaren Himmel und die Sonne... In diesem Sinne - a song for the sunshine!

23.1.08 18:27, kommentieren

I'm right, I'm wrong...

Man soll bekanntlich von zwei Übeln das Kleinere wählen. Und was soll man tun, wenn diese gleichwertig sind?

Einerseits bin ich heute echt happy. Endlich mal ausgeschlafen, die CD von Dashboard Confessional in der Bücherei gefunden "Dusk and summer"=)), sich mehr oder weniger vom Schulstress unbelastet gefühlt. Gestern hatten Schirin, Marianna  et moi eine kleine Diskussion darüber, was eigentlich Glück ist und sind im Großen und Ganzen uns einig geworden, dass es Glück nur im Hier und Jetzt gibt, was dich gerade jetzt glücklich macht, sei es auch der letzte Blödsinn und nicht irgendwelche Erwatungen, die erst später kommen und dich -angeblich- glücklich machen sollen. Also hab' ich mich heute relativ glücklich gefühlt..teilweise.

Andererseits hab' ich - wieder einmal - mich an meine persönlichen Missetaten in den letzten Jahren erinnert, so ziemlich an alles, weshalb ich mich schuldig gefühlt habe, was mich dazu bringt, nachts nicht einschlafen zu können..was mich dann für 'ne Weile innerlich zerfrisst...Es bringt nichts, sich wegen etwas schuldig zu fühlen, was die anderen vergessen oder so gut es geht verziehen haben. Dennoch weiß ich bis jetzt nicht, wie ich mich vor meinen eigenen Schimären retten soll oder das Ganze zu verarbeiten. Eine Entschuldigung - eine wirklich gemeinte Entschuldigung - hat keine Wirkung, die Erinnerungen an verschiedene Kleinigkeiten kommen früher oder später zurück und meine Versuche, sich davon zu lösen sind leider nicht von allzu großer Dauer.

Es ist manchmal so leicht, mich zum Selbstzweifel zu bringen...

In ein paar Tagen, spätestens übermorgen, werde ich damit fertig, indem ich in den zahllosen Monologen meinen werde: "Ach Mary, Fehler begeht jeder, wir sind alle so, den Anderen geht es manchmal auch nicht besser und außerdem gibt es wesentlich wichtigere Probleme. Denk' mal nicht daran, was die anderen über dich denken -es sollte dir eigentlich egal sein, sondern daran, was du gegenüber denen empfindest und was du Praktisches für sie tun kannst. " Etc., etc.

 Irgendwann kommt dann die Erleichterung. Es hat auch keinen besonderen Sinn, dass ich hier die Selbstgespräche aufschreibe - aber schließlich hat jeder verschiedene Wege, den Überfluss an Emotiionen zu verarbeiten. Ich will kein Mitleid- denn es gibt nichts daran, was bemitleidet werden sollte, es sind lediglich Hirngespinste der Verzweiflung, aber keine Traurigkeit.

Ach, und übrigens, danke für jedes bisschen Verständnis. Das wird in meinen Erinnerungen ebenfalls immer präsent bleiben.  

Salut!

 

4 Kommentare 11.1.08 22:57, kommentieren

"Wir sind alle leuchtende Wesen"..die nichts davon wissen...

Wir lachen den Tod aus und kaufen uns Kilos Tabletten in der Apotheke.

Wir sagen, dass das Leben einfach toll ist und holen uns in dem nächstbesten Laden eine Flasche Whiskey.

Wir pfeifen auf die Meineung der Anderen und fragen ständig "na, wie sehe ich denn aus?"

Wir lieben die Einsamkeit und halten kramphaft das Handy in der Hand.

Wir sind sicher, dass wir absolut entspannt sind und greifen nach der nächsten Zigarette.

Wir schokieren die Menschen und haben Angst, jemandem "ich liebe dich" zu sagen.

Wir vertrauen nicht den Menschen und heulen uns mindestens einmal in der Woche bei jemandem aus.

Wir glauben nicht an die Liebe und weinen in der Nacht in unser Kissen.

Wir leben nur heute und bauen grandiöse Pläne für morgen.

Wir schauen aus Prinzip keine Nachrichten im Fernsehen und lesen sie im Netz.

Wir sind aüßerst selbstkritisch und lieben nur uns selbst.

Wir verzeihen uns alle Fehler uns schauen abwetend auf die, die diese begehen.

Wir glauben nicht an ideale Menschen und suchen den Richtigen tagtäglich in der Menge.

Wir wählen zimperlich aus, was wir hören wollen und summen DSDS-Songs auf der Straße.

Wir sagen immer das, was wir denken und haben beinahe verlernt vom Herzen zu lächeln.

Wir wollen, dasss die Menschen uns so akzeptiern, wie wir sind und stehen stundenlang vo dem Spiegel.

Wir lieben schlaue Sprüche und verstehen uns selbst nicht.

Wir haben einen Haufen von unentdeckten Talenten und tun nichts, damit diese sich entfalten können.

Wir können unsere Geburtstage nicht leiden und feiern diese trotzdem.

Wir lieben es, bis um 12 zu schlafen und stellen den Wecker auf 6 Uhr morgen.

Wir erreichen immer das, was wir wollen und haben Angst, dass keiner uns braucht.

Wir schreiben unsere eigenen Tagebücher und wollen, dass die gelesen werden,

Man könnte die Flügel spreizen und von alldem wegzufliegen. Aber wir haben keine Flügel. Weil wir sie nicht würdig sind.

Diese Sätze naben mich aufs Neue.. anders gestimmt

 “Die Kunst des Kriegers besteht darin, den Schrecken, ein Mensch zu sein, und das Wunder, ein Mensch zu sein, miteinander in Einklang zu halten”

Hoffentlich klappt es. Danke Don Juan Matus.

3 Kommentare 2.1.08 22:01, kommentieren